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SUNYA BEAT, “die letzte Erleuchtung” (sanskrit). Der Name ist Programm, welchem sich HARALD GROSSKOPF (drums, percussion) sowie AXEL MANRICO HEILHECKER (guitars) seit ihrer Gründung 1996 kontinuierlich widmeten. Seither erschienen mit SUNYA BEAT sowie DELHI SLIDE (beide auf THINK PROGRESSIVE) zwei offizielle Alben, die sämtliche von dem Projekt gestellten Kriterien in der Verquickung von Trance, Techno, Rock und ethnischer Musik erfüllen, sowie mit 4x3 (bei MANIKIN), ein unter dem Namen der hier involvierten Musiker laufendes Werk. STEVE BALTES (keyboards, programming) integrierte sich zwei Jahre später in das, ursprünglich als Solo-Album von HARALD GROSSKOPF gedachte Projekt. Die agierenden Musiker sind in der musikalischen Landschaft unseres Landes keine Unbekannten, waren oder sind sie außerdem in namhaften Projekten involviert. Ihre Namen zieren so manches Solo-Album.
HARALD GROSSKOPF war weltweit der erste Schlagzeuger der Electronik-Musik Szene, welcher Sequencer begleitete, ist seit den 70ern in Manuel Göttschings Spacemusik-Kultband ASHRA integriert, trommelte bei WALLENSTEIN, den KOSMISCHEN KURIEREN, KLAUS SCHULZE und ist zuverlässiger rhythmischer Bestandteil bei SUNYA BEAT, PHONOROID und N-TRIBE. Er veröffentlichte drei Soloalben: SYNTHESIST, OCEANHEART und WORLD OF QUETZAL. Sein aktuelles Album nennt sich Digital Nomad und wird in diesen Tagen veröffentlicht.
Bei SUNYA BEAT fanden die Drei ihren gemeinsamen Nenner, wobei eben hier das Individuelle jedes Einzelnen zum Ausdruck kommt, was sich vor allem in ihren spektakulären Live-Shows offenbart, die buchstäblich von der Spielfreude und dem Improvisationstalent des Triumvirats leben. So entdeckt man Reminiszenzen an Jimi Hendrix oder Miles Davis. Dort einige Ausflüge in Rock- oder Counrtystandarts, die jedoch immer wieder durch pulsierende Sequencer-Beats und den unverkennbaren, technoiden, spacigen Sound der Band dominiert werden. SUNYA BEAT bleibt nicht auf der Stelle stehen, entwickelte sich das Projekt doch über die Jahre kontinuierlich weiter. Nach Live-Erfolgen (vor zuletzt 30.000 Zuschauern auf dem Burg-Herzberg-Festival im Sommer 2001) haben die Drei verstärkt Lust ihren Musikstudios eine Weile den Rücken zu kehren, um ihre Live-Präsenz voranzutreiben. Ihre Motivation kann nicht besser ausgedrückt werden als von AXEL MANRICO HEILHECKER, der treffend äußerte: “Nichts ist größer als Freundschaft! Und die haben wir.”
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